Erst bot ich mich als Auslandskorrespondent für die kleine berliner Kiez-Lokalzeitung „Lokalpost“ an, bei der ich vor einem Jahr mein erstes Praktikum begonnen habe. Dann natürlich als Art Podcast-Korrespondent für die Lokalradiosender „Outreach-Jugendradio“ und RadioAktiv – das Jugendradio“, bei dem ich zuletzt im Praktikum aktiv war und schon verschiedenste Sendungen unter dem Titel „BruchStil“ moderiert und produziert habe. Eine extra WISE e.V.-Sendung findet ihr hier! Hinzu kamen die Korrespondentenposten bei der Schülerzeitung meiner ehemaligen Schule und schließlich für das „Gemeine Wesen“, ein auf berlinumumarmend gezieltes, sich neugründendes Magazin.
Nicht zuletzt werde ich natürlich hauptamtlich für die Freiwilligenzeitung Schwarz auf Wise von WISE e.V. schreiben. Das ist unsere Freiwilligenzeitung. Also hautnahe Berichterstattung aus über 12 Ländern. So könnt ihr u.a. in den Kategorien Soziales, Kultur, Projekte und Sport erfahren, was die Menschen vor Ort tatsächlich bewegt. Es lohnt sich in jedem Fall, auf www.schwarz-auf-wise.de vorbeizuschauen! Dort könnt ihr euch auch in einen Verteiler eintragen, um die aktuellste Ausgabe bequem nach Hause geschickt zu bekommen.
Aktion beim Schulfest des Leibniz Gymnasiums Berlin
27. September 2006 in Todo und Im Vorfeld 0 KommentareAm Freitag, den 15.9.06 feierte meine ehemalige Schule, das Leibniz-Gymnasium Berlin, ihr 150jähriges Bestehen. Natürlich hab ich mich dort auch sehen lassen.
Ich dachte mir, eine kleine Leckerei aus Nicaragua wie frittierte Kochbananenchips (Platanos) wäre für eine kleine Spende eine nette „Gegenleistung“. Leider hab ich mich bei der Kochplanung ein wenig verschätzt, habe 5 Stunden anstatt zweien geplanten gebraucht. So ein Frittieren von 7 Kilo in einer Pfanne dauert halt ein Weilchen… – Wieder was gelernt!
Letztlich waren die Platanoschips leider nicht ganz genießbar. Naja, das war mein erster Versuch, die zu kochen, beim zweiten liefs schon besser.
Nicht desto trotz weniger Zeit bin ich mit einigen meiner Lehrer und Gästen ins Gespräch gekommen und konnte ein paar Flyer verteilen.
Hier noch ein paar Infos und Rezepte für Platanoschips und mittelamerikanische Kochbananenkunde
Hey Joe! Won‘t you donate your money for volunteer work?!
12. September 2006 in Todo und Lesenswert 0 KommentareAlso da hab ich mal was ganz Exquisites aus der Tasche gekramt! Irrer Weise fiel mir während dem VBS in Lutter ein, ich müsse für etwaige Fundraisingaktionen den Text von good old Jimmy Hendrix’ „Hey Joe!“ umschreiben.
Ich hab in Anlehnung an den bösen Original Charakter „Joe“, der seine Frau erschießt, weil er sie beim Fremdgehen erwischt hat, und daraufhin nach Mexico flieht, versucht, über die Darstellung eines Klischees über die weißen, reichen Gringos herauszupointieren, dass man doch bitte (als Zuhörer) WISE e.V. und Freiwilligenarbeit unterstützen solle, um damit den kulturellen Austausch und somit auch eine Verbesserung des Bildes vom „Weißen“ zu fördern!
Genug der Schwafelei! Hier das Leadsheet. Für Leute, die den ziemlich schlichten Song schon kennen, sollte der Text nicht allzu schwer anwendbar sein. Wer also Bock hat: Rock on!
Weil das beschränkte Formatierungsprogramm das hier leider nicht richtig anzeigen kann, schaut euch einfach dieses Worddocument an (oder zum Speichern mit Rechtsklick –> “Ziel speichern unter …” wählen)! Hey Joe neu interpretiert
Mein leergefegtes Zimmer während meiner Fußball-WM-Soli-Zimmervermietung
Also irgendwie muss ichs damals schon geahnt haben. Man beachte bitte den (indigo-)blauen Streifen an der Wand! Als ich mein Zimmer im Frühjahr neu gestrichen habe, konnte ich eigentlich noch nichts von diesem wordpress-standard-theme wissen (dem Seiten-Layout), das ich heute hier nutze (kurzer Blick zum Webseitenanfang gefällig?).
Na, sieh‘ mal einer an!
Nachtrag zum VBS in Lutter
9. September 2006 in Todo, Seminare, Sehenswert und Lesenswert 0 KommentareHier noch ein paar Fotos:

Die Burg in Lutter am Barenberge
Der WISE e.V.-Jahrgang ’06
Hier noch viele mehr! Danke an Felix Krämer | theidea.wordpress.com!
Eine ausführliche schriftliche Zusammenfassung des VBS kann man sich dort anschauen.
Danke an Patrick Wagner!
Großen Dank an Peter Schwalbe für seine Riesenspende in Höhe von 3.600 € (bereits 16.8.06) !!
Da mein konkreter Ausreisetermin noch nicht feststeht, wurde jedoch die Transaktion erst einmal rückgängig gemacht. Ich habe aber die Zusage, dass ich erneut mit der Unterstützung rechnen kann, kurz bevor ich fahre!
Gigantisches Danke für das Vertrauen!
PS: Leider besitzt Peter Schwalbe keinen Webauftritt, so dass ich ein wenig Werbung machen könnte…
Vielen Dank an Gerlinde Böhm für die großzügige Unterstützerspende in Höhe von 300 € (bereits 31.7.06)!
Möglicherweise ist sie euch schon bekannt durch ihre Dokumentarfilme auf ZDF, ARD, arte und 3sat. Viele davon sind im außereuropäischen Ausland entstanden, einige auch in Lateinamerika, u.a. in Peru, Ecuador, Kolumbien, Mexiko und Guatemala. Nur Nicaragua war noch nicht dabei, also habe ich gleich angeboten, vor Ort nach interessanten Familien ausschau zu halten für das für die Grimme-Preise ’03 + ’04 nomminierte Projekt „Hab und Gut in aller Welt“. Schließlich ist das eh mein Ansatz für meine eigenen textlichen und tonlichen Produktionen als Auslandskorrespondent (dazu an anderer Stelle mehr!).
Mehr Infos zum Dokumentarfilm von Gerlinde Böhm gibt es unter boehmfilm.de oder gleich unten.
Danke!
„Hab und Gut in aller Welt
Dokumentarische Reihe von Gerlinde Böhm
In insgesamt 21 Folgen zeigt die dokumentarische Reihe Hab und Gut in aller Welt das Leben von Familien auf dieser Welt. Nicht das Exotische oder Außergewöhnliche steht bei den Portraits im Mittelpunkt, sondern Besitzverhältnisse und Lebensumstände an den unterschiedlichsten Orten dieser Welt. Die Filme zeigen das, was normalerweise nicht der Rede wert ist: den Alltag im Mikrokosmos einer Familie. Wie leben die Menschen auf einem Bauernhof in Mali, in einer Kleinstadt in Grönland oder in einem Armenviertel in Salvador da Bahia? Welche Bedeutung hat der Fernseher in einer Familie in Guatemala, welche Arbeitsteilung herrscht zwischen Mann und Frau in Hongkong?
Die portraitierten Familienmitglieder bleiben die Autoren ihrer eigenen Geschichte. Auf Kommentare wurde konsequent verzichtet. Die besuchten Familien erzählen selber von ihren Sorgen und Nöten, ihren Glückvorstellungen und Träumen und geben damit eine sehr persönliche Einsicht in ihre Lebenswelt. So entsteht eine ungewöhnliche Weltreise, die den Blick auf die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen lenkt und uns mit der Frage nach unseren eigenen Lebenskonzepten konfrontiert.“
Auszug von http://www.boehmfilm.de/global_html/habundgut.html
Eine echt nett gemachte und interessante Gegenüberstellung des Lebens in Deutschland mit dem in Nicaragua hat der Verein zur Städtepartnerschaft Berlin/Kreuzberg – San Rafael del Sur/Nicaragua in einem Projekt als Pdfs zusammengetragen.
Lesenswert!
Auf die Perspektive kommt es an! (Gegenüberstellung)
Aus der Perspektive Nicaraguas (ausführlicher, noch schöner)
Aus der Perspektive Berlins/Deutschlands (ausführlicher, noch schöner)
El Oído de Nicaragüita – Das Ohr des süßesten Nicaragualeins
31. August 2006 in Todo und Lesenswert 0 KommentareWas hören eigentlich die Menschen in Nicaragua für Musik? Diese Frage habe ich mir gestellt und ein wenig aus meiner europäischen Perspektive recherchiert. Mit Klick auf den Link unten könnt ihr euch angucken (oder zum Speichern mit Rechtsklick --> „Ziel speichern unter …“ wählen), was ich entdeckt habe, eine passende Playlist zum Lauschen steht am Ende das Dokuments. (Wie gesagt, das muss nicht der Realität entsprechen, ich war ja noch nicht dort, sondern ist eher die Sicht eines „interessierten Touristen“ – Nach Ende meines Einsatzes wird es dann die ultimative Gegenüberstellung mit der Realität geben, denn die wunderbare Musik Nicas werd ich mir garanitert nicht entgehen lassen!)
Wie im vorherigen Eintrag schon angedeutet, werde ich nicht wie geplant am 7.9. mit der Nica-Truppe aufbrechen. Mein FSJ werde ich aber in jedem Fall antreten. Aufgrund persönlicher und finanzieller Gründe aber später, geplant März ’07. Dann habe ich noch die Möglichkeit, ein Semester zu studieren, wenn ich irgendwo per Losverfahren reinkommen sollte, weil die Bewerbungsfristen leider schon ausgelaufen sind (Studiengänge ohne NC, die keine Bewerbung erfordern, gibts hier in Berlin nur eine Handvoll).
Mal schaun, es gibt ja auch die Möglichkeiten, schlicht zu jobben oder ein Praktikum zu machen.




